Rastatter Stadträte fahren zur BUGA nach Heilbronn. Gartenamtsleiter Hans-Peter Barz führt die Rastatter über das Gelände.

Stadträte fahren zur BUGA nach Heilbronn

Hier steht das höchste Holzhaus Deutschlands. Eine ehemals vierspurige Bundesstraße wird nicht mehr gebraucht. Und ein neues Stadtquartier mit viel Grün und Seen entsteht. Das sind nur ein paar Beispiele für Projekte, die im Zuge der Bundesgartenschau (BUGA) in Heilbronn entstanden sind. Am vergangenen Freitag besuchte circa ein Dutzend Rastatter Stadträtinnen und Stadträte die BUGA. Auch ein Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins war dabei. Das Ziel: sich informieren, Eindrücke sammeln und neue Ideen mit nach Hause nehmen. Denn Rastatt bewirbt sich um eine Landesgartenschau im Zeitraum 2032/34/36. Die Bewerbungsunterlagen werden momentan erarbeitet und neue Ideen noch ins Konzept eingespeist.

Neuster Stand vom Rastatter Berwerbungskonzept wird erklärt

Die Zeit während der Busfahrt nach Heilbronn nutzten Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Bürgermeister Raphael Knoth und Landschaftsarchitektin Elke Ukas, um über den aktuellen Stand der Bewerbung zu informieren. Vor Ort empfing Heilbronns Gartenamtsleiter Hans-Peter Barz die Rastatter Delegation. Er führte die Gruppe über das BUGA-Gelände. Anhand von alten Fotos zeigte er den Rastattern, was alle

Strahlkraft einer Gartenschau reicht weit über das Jahr hinaus

Eine überaus positive Resonanz habe die Gartenschau auch bei den Bürgern ausgelöst, betonte Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen. Vor der Bundesgartenschau seien die Bürger gegenüber ihrer Stadt sehr kritisch gewesen. Heute kämen die Bürger spontan auf ihn zu und sagten: „Ich bin stolz, Heilbronner zu sein“. Dafür habe die BUGA gesorgt, so Diepgen.

Bundesgartenschau begeistert und regt zum Nachdenken an

Ein Themenfeld, das die Rastatter besonders interessierte, waren das neue Stadtquartier und die dortigen Mietpreise. Aber auch Fragen zur Nachnutzung, zu den Wasserflächen, dem Verkauf der Dauerkarten oder der Bürgerbeteiligung wurden gestellt.

Mit vielen Anregungen kehrten die Gemeinderatsmitglieder nach Rastatt zurück. Ihre konkreten Ideen für die geplante Landesgartenschau sollen sie nun in den jeweiligen Fraktionen besprechen und auf Papier bringen. Dazu wurden Pläne des geplanten Geländes ausgehändigt. Hier sollen die Ideen eingezeichnet werden. Das städtische Projektteam arbeitet diese in die Bewerbung mit ein. Bis zum 19. Dezember muss die Rastatter Bewerbung beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum eingereicht sein.

Zurück